Integration durch Ausbildung - Perspektive für Flüchtlinge

Förderprogramm "Integration durch Ausbildung - Perspektiven für Flüchtlinge" 

Im Rahmen des Programms "Integration durch Ausbildung - Perspektiven für Flüchtlinge", identifiziert und betreut die IHK-Beraterin, Claudia Bissinger, junge Flüchtlinge mit Bleibeperspektive, die das entsprechende Sprachniveau mitbringen und unterstützt sie bei der Vermittlung von Praktikums- und Ausbildungsplätzen. Zusätzlich ist sie auch Ansprechpartnerin für die Unternehmen.
Das Programm läuft bis Dezember 2017 und wird durch das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau gefördert.

Leitfaden für Unternehmen

Wie läuft das deutsche Asylverfahren ab? Dürfen Flüchtlinge, deren Antrag abgelehnt wurde, eine Ausbildung aufnehmen beziehungsweise abschließen? Erhalten Arbeitgeber einen Eingliederungszuschuss zum Arbeitsentgelt? Wie ist die Sozialversicherung geregelt?
In acht Kapiteln beleuchtet die DIHK-Veröffentlichung "Integration von Flüchtlingen in Ausbildung und Beschäftigung" die Themen Aufenthaltsstatus und Aufenthaltsdauer, Beschäftigung, Ausbildung, Praktikum, Anerkennung ausländischer Abschlüsse, Sprachförderung, Integration vor Ort sowie Unterstützung der IHK-Organisation.
Neben grundlegenden rechtlichen Informationen finden die Leser in dem Leitfaden praktische Tipps, Übersichtsgrafiken, weiterführende Infos und Ansprechpartner. Wichtige Begriffsdefinitionen sind ebenso enthalten wie die wesentlichen Rechtsgrundlagen, die für die Erstellung des Leitfadens herangezogen wurden. Der DIHK-Ratgeber steht rechts unter "Weitere Informationen" zum Download bereit.

Praktika und betriebliche Tätigkeiten für Asylbewerber

Fragen rund um die asylrechtlichen Belange bei der Einstellung von Flüchtlingen für Praktika hat die Bundesagentur für Arbeit in ihrem Leitfaden aufbereitet. Wir stellen den Leitfaden unter "weitere Informationen" zum Download zur Verfügung.

Das neue Integrationsgesetz: „Fördern und Fordern"

Die Eingliederung von Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt fördern und gleichzeitig Integrationsbereitschaft einfordern, soll das neue Integrationsgesetz, dessen Entwurf das Bundeskabinett kürzlich beschlossen hat.

IHK-Lehrstellenbörse

In der gemeinsamen Lehrstellenbörse der Industrie- und Handelskammern können Unternehmen ihre Praktikums- und Ausbildungsplätze komfortabel und kostenlos online anbieten. Seit Mai diesen Jahres haben Ausbildungsbetriebe die Möglichkeit, ihr  Angebot an Praktikums-und Ausbildungsplätzen auch an „Bewerber mit Basiskenntnissen der Deutschen Sprache, zum Beispiel Flüchtlinge“ zu richten.

Anerkennung ausländischer Abschlüsse

Seit 1. April 2012 haben alle Personen mit eine im Ausland erworbenen staatlich anerkannten Berufsabschluss einen Anspruch darauf, dass ihr Abschluss bewertet und mit einem entsprechenden deutschen Abschluss verglichen wird. Hierfür muss ein Antrag auf Gleichwertigkeitsprüfung gestellt werden. Nach Beendigung des Verfahrens erhält der Antragsteller einen offiziellen Bescheid, dass der ausländische Berufsabschluss dem deutschen Berufsabschluss ganz – oder in Teilen oder nicht – entspricht. Der Antragsteller kann sich mit diesem Bescheid auf dem deutschen Arbeitsmarkt bewerben und so seine Chancen bei der Jobsuche erhöhen.

Die IHK FOSA (Foreign Skills Approval) ist die zentrale Stelle für die Bewertung und Anerkennung von ausländischen Berufsabschlüssen im Bereich der Industrie- und Handelskammern.
 
Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau