Bildungspartnerschaften

Bildungspartnerschaften

... sind Kooperationsvereinbarungen zwischen allgemein bildenden weiterführenden Schulen und Unternehmen. Die Industrie- und Handelskammer unterstützt bei der Vermittlung, Ausgestaltung, Pflege und Weiterentwicklung dieser  zwischen Schulen und deren Partnerbetrieben.
Inzwischen kooperieren bereits 90 Prozent der allgemein bildenden weiterführenden Schulen in der Region Bodensee-Oberschwaben mit Partnern aus der Wirtschaft. Nun geht es vor allem darum, die Qualität der Angebote zu steigern und die Partnerschaften nachhaltig zu festigen und zu intensivieren.
Wenn in Ihrer Schule oder Ihrem Unternehmen Interesse an einer Bildungspartnerschaft oder bei der Weiterentwicklung der Angebote besteht, dann kontaktieren Sie einfach unsere Ansprechpartnerin Mona Wiedenmann.

Hintergründe

Auf Initiative der IHK wurde im November 2008 die „Vereinbarung über den Ausbau von Bildungspartnerschaften zwischen Schulen und Unternehmen in Baden-Württemberg” zwischen der Landesregierung und Vertretern der Wirtschaft geschlossen. Im März 2012 wurde diese mit der „Vereinbarung über die Weiterentwicklung von Bildungspartnerschaften zwischen Schulen und Unternehmen in Baden-Württemberg“ fortgeschrieben.
Die Vereinbarungen dienen als Grundlage für den Ausbau und die Verbreitung von Bildungspartnerschaften sowie deren Intensivierung und Weiterentwicklung. Ihre Umsetzung soll darauf hinwirken, dass jede weiterführende allgemein bildende Schule in Baden-Württemberg eine Kooperation mit einem Unternehmen eingeht und pflegt.
In den Vereinbarungen einigten sich die Unterzeichner auf folgende Ziele und Standards:

Ziele

  • Stärkung der ökonomischen Bildung sowie des unternehmerischen Denkens und Handelns
  • Stärkung von Bildungsangeboten im MINT-Bereich (Mathematik-Informatik-Naturwissenschaft-Technik)
  • Unterstützung beim Übergang von der Schule in Ausbildung, Studium und Beruf
  • Verbesserung der Ausbildungsreife sowie der Ausbildungs- und Studierfähigkeit der Schüler
  • Errichtung und Pflege eines nachhaltigen Netzwerkes

Standards

  • Die Zusammenarbeit ist längerfristig angelegt.
  • Die Zusammenarbeit beruht auf einer schriftlichen Grundlage in Form eines Kooperationsprotokolls, einer gemeinsamen Jahresplanung oder einer Kooperationsvereinbarung. Diese beinhaltet unter anderem Ansprechpartner, Ziele, Inhalte und geplante Aktivitäten.
  • Die Partnerschaft ist möglichst breit in Schule und Unternehmen verankert.
  • Die Projekte beziehen neben den Vorgaben des Bildungsplans die individuellen Bedürfnisse der Schülerinnen und Schüler und die Anforderungen der regionalen Wirtschaft mit ein.
  • Die Kooperationspartner treffen sich regelmäßig zur Reflektion und Weiterentwicklung ihrer Zusammenarbeit
  • Die Aktivitäten der Zusammenarbeit werden nach innen und außen transparent und nachvollziehbar gestaltet, dokumentiert und kommuniziert (Handbuch, Protokolle, Öffentlichkeitsarbeit, Infoveranstaltungen).