Informationen zu den praxisbezogenen Unterlagen

Ausbildungsberuf: Werkstoffprüfer/-in (Verordnung vom 28. Juni 2013)
Durchführungszeiten: 18 Stunden
Der zeitliche Rahmen zur Bearbeitung des betrieblichen Auftrags ist mit 18 Stunden festgelegt. In dieser Zeit ist der betriebliche Auftrag durchzuführen und mit praxisbezogenen Unterlagen zu dokumentieren.
Formaler und inhaltlicher Aufbau der Auftragsbeschreibung und der praxisbezogenen Unterlagen:
1. Deckblatt
    Name und Vorname des Prüflings
    Name des Ausbildungsbetriebes
    Ausbildungsberuf
    Titel des betrieblichen Auftrags
2. Inhaltsverzeichnis
3. Inhalte des betrieblichen Auftrags
Für die Durchführung des betrieblichen Auftrags gelten die in der Ausbildungsordnung enthaltenen Anforderungen. Diese Entscheidungshilfe nennt Kriterien für die Erarbeitung und Genehmigung eines betrieblichen Auftrags.

Folgende Kriterien sind zu beachten:
1. Informationen
  • Art und Umfang von Prüfaufträgen klären
  • Informationen für die Auftragsabwicklung beschaffen und nutzen
2. Auftragsplanung
  • Auftragsdurchführung unter Berücksichtigung technischer, normativer, wirtschaftlicher, sicherheitsrelevanter und ökologischer Gesichtspunkte planen und mit vor- und nachgelagerten Bereichen abstimmen
3. Auftragsdurchführung
  • Qualitätssicherungssysteme im eigenen Arbeitsbereich anwenden
  • Prüfpläne, Prüfanweisungen und Prüfvorschriften anwenden
  • Prüfergebnisse kontrollieren und beurteilen
  • Freigabeentscheidung treffen oder Korrekturmaßnahmen vorschlagen bzw. einleiten
  • Einen zusammenfassenden Bericht erstellen
4. Auftragskontrolle
  • Prüfverfahren und Prüfmittel auswählen, anwenden und beurteilen, Einsatzfähigkeit von Prüfmitteln feststellen
* Pro Phase (Phase = z. B. Information) soll während der Durchführung des betrieblichen Auftrags mindestens eine praxisbezogene Unterlage anfallen
4. Persönliche Erklärung
5. Literaturhinweise, Quellenverzeichnis, Abkürzungsverzeichnis
Hinweis:
Die Auftragsbeschreibung (maschinengeschriebene DIN A 4 Seiten in üblicher Schriftgröße) soll einen Umfang von höchstens drei Seiten haben, die praxisbezogenen Unterlagen sollen pro Auftragsphase mindestens eine Seite betragen.
Die praxisbezogenen Unterlagen des betrieblichen Auftrags sollten 20 Seiten nicht überschreiten.
Die kompletten Unterlagen sind in vierfacher Ausfertigung jeweils geheftet bis zu dem von der IHK festgesetzten Termin einzureichen. Es gilt das Datum des Poststempels. Werden die praxis-bezogenen Unterlagen verspätet eingereicht, gilt die Prüfung als nicht bestanden.
Die Persönliche Erklärung zum betrieblichen Auftrag ist den praxisbezogenen Unterlagen beizulegen.