Informationen zu den praxisbezogenen Unterlagen

im Ausbildungsberuf: Konstruktionsmechaniker/-in (Verordnung vom 23. Juli 2007)
Durchführungszeiten: 18 Stunden
Der zeitliche Rahmen zur Bearbeitung des betrieblichen Auftrags ist mit 18 Stunden festgelegt.
In dieser Zeit ist der betriebliche Auftrag durchzuführen und mit praxisbezogenen Unterlagen zu dokumentieren.
Formaler und inhaltlicher Aufbau der Auftragsbeschreibung und der praxisbezogenen Unterlagen
1. Deckblatt
    Name und Vorname des Prüflings
    Name des Ausbildungsbetriebes
    Ausbildungsberuf
    Titel des Betrieblichen Auftrags
2. Inhaltsverzeichnis
3. Inhalte des Betrieblichen Auftrags
Für die Durchführung des Betrieblichen Auftrags gelten die in der Ausbildungsordnung enthaltenen Anforderungen. Diese Checkliste nennt Kriterien für die Erarbeitung und Genehmigung eines Betrieblichen Auftrags.

Folgende Kriterien sind zu beachten:
Phasen/KriterienEmpfohlene Gewichtung
1. Informationen
  • Art und Umfang des Auftrags analysieren und die Durchführung/Umsetzung nachvollziehbar erklären Teilaufgaben definieren
  • Informationen auftragsbezogen beschaffen, auswerten und einsetzen (z. B. Produktionsbezogene Unterlagen, Zeichnungen, Datenblätter)
  • Ergänzungen
10 - 20 Prozent
2. Auftragsplanung
  • Informationen auftragsbezogen beschaffen, auswerten und einsetzen (z. B. Produktionsbezogene Unterlagen, Zeichnungen, Datenblätter)
  • Arbeitsschritte unter Berücksichtigung der Wirtschaftlichkeit und des Umweltschutzes am entsprechenden Einsatzort planen (z. B. Material, Werkzeug, Prüfmittel und Termine)
  • eventuell Arbeitsschritte mit internen (Kollegen/Abteilungen) und externen (z. B. Zulieferern) Stellen abstimmen
  • Berufsgenossenschaftliche Vorschriften und Arbeitssicherheit berücksichtigen
  • Qualitätsanforderungen beachten
  • Ergänzungen
20 - 30 Prozent
3. Auftragsdurchführung
Arbeitsschritte systematisch und zielgerichtet durchführen.
Hierbei sind zu berücksichtigen:
  • auftragsbezogene Unterlagen nutzen und anwenden
  • mit internen und externen Stellen zusammenarbeiten, Teilaufträge veranlassen
  • Material, Werkzeug und Prüfmittel fachgerecht einsetzen
  • betriebliche Qualitätssicherungssysteme anwenden
  • sicherheitsrelevante Vorschriften einhalten
  • Arbeitsergebnisse dokumentieren, Auftragsplanung bei Bedarf optimieren
  • Ursache von Fehlern und Mängel systematisch suchen, beseitigen und dokumentieren
  • Ergänzungen
20 - 40 Prozent
4. Auftragskontrolle
  • Prüfverfahren und Prüfmittel auswählen und anwenden
  • Auftragsergebnisse bewerten, dokumentieren und übergeben/freigeben, ggf. mögliche Optimierungen aufzeigen (Qualitätsmanagement)
  • Fachauskünfte erteilen
  • Abrechnungsdaten erstellen (z. B. Materialverbrauch und Zeitaufwand für eventuelle Nachkalkulation festhalten)
  • Auftragsablauf protokollieren und mit auftragsbezogenen Unterlagen ergänzen
  • Ergänzungen
20 - 40 Prozent
* Pro Phase (Phase = z. B. Information) soll während der Durchführung des betrieblichen Auftrags mindestens eine praxisbezogene Unterlage anfallen (z. B. Materialliste, Prüfprotokoll)
4. Persönliche Erklärung
5. Literaturhinweise, Quellenverzeichnis, Abkürzungsverzeichnis
Hinweis:
Die Auftragsbeschreibung (maschinengeschriebene DIN A 4 Seiten in üblicher Schriftgröße) soll einen Umfang von höchstens drei Seiten haben, die praxisbezogenen Unterlagen sollen pro Auftragsphase mindestens eine Seite betragen.
Die praxisbezogenen Unterlagen des betrieblichen Auftrags sollten 20 Seiten nicht überschreiten. In der Dokumentation sollte unbedingt eine Zeichnung oder Skizze über den betrieblichen Auftrag enthalten sein.
Die kompletten Unterlagen sind bis zum festgesetzten Termin über die Internetplattform
CIC-APrOS der IHK Bodensee-Oberschwaben einzureichen. Werden die praxisbezogenen Unterlagen verspätet eingereicht, gilt die Prüfung als nicht bestanden.
Die Persönliche Erklärung zum Betrieblichen Auftrag ist den praxisbezogenen Unterlagen beizulegen.