Hinweise zum Antrag Fachaufgabe im Einsatzgebiet

Nach der Verordnung über die Berufsausbildung zum Industriekaufmann/-frau vom 23.07.2002 ist in der Abschlussprüfung eine Fachaufgabe in einem Einsatzgebiet vorgesehen. Dabei geht es nicht um eine theoretische Abhandlung sondern um eine vom Auszubildenden in der Praxis durchgeführte prozessartig aufgebaute Aufgabe.

Durch die selbständig durchgeführte Fachaufgabe in einem Einsatzgebiet soll der Prüfling anhand eines Praxisbeispiels zeigen, dass er komplexe Fachaufgaben und ganzheitliche Geschäftsprozesse beherrscht und Problemlösungen in der Praxis erarbeiten kann. Eine Kurzbeschreibung der beabsichtigten Fachaufgabe ist dem Prüfungsausschuss vor der Durchführung der Fachaufgabe zur Genehmigung vorzulegen.
Folgender Punkte sind zu beachten:
  1. Der Antrag für die Fachaufgabe ist bis zum festgesetzten Termin über die Internetplattform CiC-APrOS der Industrie- u. Handelskammer Bodensee-Oberschwaben vorzulegen. Den Link und die Zugangsdaten zu CIC-APrOS erhalten die Prüflinge rechtzeitig von der IHK.
  2. Ist eine abgelehnte Fachaufgabe durch Nachbesserung genehmigungsfähig, werden dem Antragsteller die geforderten/notwendigen Änderungen von der IHK per E-Mail mitgeteilt. Der Antragsteller reicht den geänderten Antrag erneut über die Internetplattform CiC-APrOS zur Genehmigung ein.
  3. Wird eine Fachaufgabe vollständig abgelehnt, so erhält der Antragsteller per Mail eine Begründung vom Prüfungsausschuss und kann einen neuen Antrag bis zu dem von der IHK neu festgelegten Termin einreichen.
  4. Wird ein erneut eingereichter Antrag vom Prüfungsausschuss nicht genehmigt, gilt die Prüfung im Prüfungsbereich „Einsatzgebiet“ als nicht bestanden. Wenn die Fachaufgabe ohne wichtigen Grund verspätet eingereicht wird, gilt die Prüfung als nicht bestanden.